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Körpereigene Cannabinoide und Forschung zur Muttermilch

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Der Körper bildet selbst Cannabinoide. Diese körpereigenen Botenstoffe sind jedoch nicht dasselbe wie Stoffe aus der Cannabispflanze.

Ein vorhandenes Signalsystem

Das Endocannabinoid-System gehört zur Kommunikation im Körper. Die NIH beschreiben seine Beteiligung unter anderem an Stimmung, Gedächtnis und Schmerzwahrnehmung. Es existiert auch bei Menschen, die nie Cannabis verwendet haben.

Zum System gehören Botenstoffe, Rezeptoren und Enzyme. Anandamid und 2-AG sind zwei bekannte Endocannabinoide. CB1 und CB2 gehören zu den Rezeptoren, die an der Signalübertragung beteiligt sind. Enzyme helfen bei Bildung und Abbau der körpereigenen Botenstoffe.

Endocannabinoide sind nicht CBD oder THC

„Endo“ bezeichnet hier die Entstehung im Körper. CBD und THC stammen dagegen aus der Cannabispflanze und haben unterschiedliche Eigenschaften. Dass Stoffe im Zusammenhang mit demselben System genannt werden, bedeutet nicht, dass sie identisch sind oder gleich wirken. Das Vorhandensein dieses Systems belegt für sich genommen keinen Bedarf an zusätzlichem CBD.

Was wurde in Muttermilch gefunden?

Forschende untersuchen Endocannabinoide und verwandte Fettstoffe in menschlicher Muttermilch. Eine Studie von 2018 analysierte Milch von 24 Frauen und identifizierte mehrere dieser Stoffe. Eine Studie von 2021 fand 2-AG, während Anandamid unter der Nachweisgrenze der Methode lag. Auch Probenentnahme und Lagerung beeinflussen die Messungen.

Das sind Untersuchungen natürlicher Milchbestandteile. Sie zeigen nicht, dass Muttermilch normalerweise THC aus Cannabis enthält oder Babys CBD benötigen. Die genauen Funktionen werden weiter erforscht.

Natürlich bedeutet nicht risikofrei

Die Befunde sprechen nicht für Cannabiskonsum während der Stillzeit. Die CDC empfehlen Stillenden, Cannabis einschließlich CBD wegen möglicher Risiken für das Kind zu meiden. Fragen zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit gehören in ein Gespräch mit ärztlichem Fachpersonal oder der Hebamme.

Neugier mit klaren Grenzen

Es ist wichtig, zwischen gemessenen Befunden und noch offenen Schlussfolgerungen zu unterscheiden. Dieser Beitrag vermittelt Forschung, bewirbt keine bestimmten Handelsprodukte und ist keine Behandlungsanleitung.

Quellen


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